BewARe
Drittmittelprojekt

BewARe

Sensorgestütztes Bewegungstraining für Senioren in einem intelligenten Augmented Reality System

Motivation

Regelmäßige körperliche Aktivität hat neben gesunder Ernährung die größte präventive Wirkung auf gute Gesundheit und Wohlbefinden. Außerdem werden nahezu alle chronischen Erkrankungen (z. B. Asthma, Osteoporose, Diabetes) positiv davon beeinflusst. Im Projekt werden die positiven Aspekte mittels eines Augmented Reality-Ansatzes (AR) unterstützt.

Ziele und Vorgehen

Im Projekt BewARe wird ein sensorgestütztes Bewegungstraining für Seniorinnen und Senioren in einem intelligenten AR-System konzipiert, um dies für die Altersmedizin nutzbar zu machen. Zwei Aspekte stehen dabei im Vordergrund. Zum einen sollen AR und Sensorik das Bewegungs-, Koordinations- und Reaktionstraining motivierend unterstützen. Dazu werden Gamification-Ansätze genutzt, um gesundheitsförderliche Verhaltens-änderungen herbeizuführen und zu erhalten. Zum anderen dienen AR und Sensorik als Schnittstelle für ein intelligentes System, das Seniorinnen und Senioren bei Gesundheitsfragen zur Seite steht. Durch den Einsatz der AR-Brille wird die Umgebung, Gesehenes oder Gehörtes erfasst, Informationen daraus abgeleitet und im Hintergrund an den Nutzer oder die Nutzerin unterstützend zurückgegeben.

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Partner: 

Beuth HS Berlin,

ART + COM AG, Berlin

Charité Berlin

 

Volumen:    2.51 Mio. EUR.

Laufzeit:     08/2018 - 07/2021

 

 

 

 

 


 

VITALab
Drittmittelprojekt

 

VITALab

 

Motivation

Mit steigendem Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung treten neurologische Erkrankungen wie Demenz und Parkinson immer häufiger auf. Diese werden, wie nahezu alle chronischen Erkrankungen, durch körperliche Aktivitäten positiv beeinflusst. Zur Prävention und Behandlung altersbedingter und chronischer Erkrankungen müssen effektive, effiziente und nutzergerechte Therapieformen entwickelt und kontinuierlich verbessert werden, die dies berücksichtigen.

Ziele und Vorgehen

Durch den Aufbau sogenannter VITALabs sollen neuartige medizinische Therapieformen als innovative Konzepte zur Behandlung von Patientinnen und Patienten evaluiert und optimiert werden. Dies soll sowohl im Laborkontext als auch im Alltag von Patienten geschehen. Durch Labor- und Feldstudien sollen in einer interdisziplinären Partnerschaft mit Experten aus den Bereichen innovativer VR/AR-Systeme und Medizin für unterschiedliche neurologische, physiologische und psychologische Krankheitsbilder neue virtuelle Trainings- und Therapiemodelle entwickelt werden. Die Erprobung in Kliniken und Pflegeeinrichtungen erfolgt darüber hinaus durch den Einsatz eines mobilen, interaktiven VR/AR-Labors.

Innovationen und Perspektiven

Schwerpunkt der VITALabs ist die Schaffung einer nutzergerechten und realweltlichen Forschungs- und interaktiven Erlebnisumgebung. So können innovative Technologien bedarfs- und nutzergerecht gestaltet und zügig in die Praxis überführt werden.

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Partner:

Universität Hamburg  - Fachbereich Informatik

Beuth Hochschule für Technik Berlin

 

Volumen: 1.78 Mio EUR

Laufzeit: 11/2018 - 10/2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ZELLSONDE
Drittmittelprojekt

Zellsonde

Entwicklung einer neuartigen Sonde zur in vivo Isolierung von zirkulierenden Endothelzellen

Die Erkennung und Analyse seltener Blutbiomarker ist notwendig für die Früherkennung von Herzinfarkten und die Überwachung des Erfolgs von Früh- und Spättherapien. Aktuelle Methoden zur Isolierung von zirkulierenden Endothelzellen (CECs) basieren auf Blutentnahmen mit Volumina von 5-10 ml Blut. Dieses geringe Volumen limitiert die Zellanzahl für eine umfassende molekulare Profilerstellung und Diagnose.

In diesem Verbundprojekt Entwicklung einer neuartigen Sonde zur in vivo Isolierung von zirkulierenden Endothelzellen geht es um die Entwicklung eines flexiblen medizinischen Drahtes, welcher seltene Biomarker wie CECs in vivo aus dem Blut des Patienten sammelt. Dadurch ist die Ausbeute und die Aussagekraft im Vergleich zu den herkömmlichen Methoden wie z.B. der Blutentnahme deutlich verbessert.

Grundlage dieser Entwicklung ist das Verständnis der Strömung des Blutes um den Draht und die damit verbundene Anlagerung der CECs. Die Kombination aus experimentellen und simulativen Ansätzen ermöglicht eine präzise Vorhersage.

Realisiert wird dieses Projekt durch das Labor für Computereinsatz in der Produktion (CIP) der Beuth Hochschule für Technik, die INVICOL GmbH Berlin und dem Labor für Biofluidik der Charité Berlin

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Projektpartner: INVICOL GmbH, Charité Berlin, Institut für Kardiovaskuläre Computer-assistierte Medizin

Projektlaufzeit: 07/2018 - 12/2020

 

Mittelgeber: Das Projekt wird kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und durch das Land Berlin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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OPus
Drittmittelprojekt

OPuS

Optimierung von Pumpwerken durch die Simulation von Sedimentierungsprozessen

Ziel des Forschungsprojekts „OPuS“ ist die Verbesserung und Beschleunigung der Entwicklung von Abwassersystemen. Dies soll dadurch erreicht werden, dass mehrphasige Strömung mit freien Oberflächen in Anlagen simuliert wird, um frühzeitig konstruktiv und verfahrenstechnisch in den Betrieb der Anlage einzugreifen.

Projektbeschreibung

Durch Niederschläge und Abwässer aus privaten Haushalten, öffentlichen Einrichtungen, Industrie und Gewerbe fallen in Berlin große Mengen Regen- und Abwasser an, die abgeleitet und gereinigt werden müssen.

Die Kanalisation muss in der Lage sein, mit dem Transport sehr großer Regenmengen zurechtzukommen und gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass die Feststoffe in den Leitungen in Trockenperioden nicht zu stark sedimentieren. Hierzu müssen entsprechend dimensionierte Saugräume, in denen sich das Wasser sammelt und aus denen es in die Klärwerke gepumpt wird sowie intelligente Verfahren zum Betrieb der Anlagen vorhanden sein. Erschwerend ist in diesem Zusammenhang, dass die Anzahl von Starkregenvorfällen in den vergangenen Jahren aufgrund des Klimawandels stetig angewachsen ist. Diese führen zu einer steigenden Zahl von Pumpenausfällen, da Feststoffe schwallartig in die Abwasserpumpen transportiert werden und sie dadurch verstopfen.

Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist folglich die Verbesserung und Beschleunigung der Entwicklung von Abwassersystemen. Dies soll dadurch erreicht werden, dass die mehrphasige Strömung mit freien Oberflächen in den Anlagen simuliert wird, um frühzeitig konstruktiv und verfahrenstechnisch in den Betrieb der Anlage einzugreifen.

Hierbei sollen neuartige, netzfreie Simulationsmethoden (Smoothed Particle Hydrodynamics - SPH) in Verbindung mit Open-Source-Software zum Einsatz kommen, die auch den Einsatz in der Entwicklung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Industrie möglich machen.

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Mittelgeber: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

Förderprogramm: EFRE - Aktion 1.9 - Infrastruktur für Wissenschaft und Forschung

Projektlaufzeit: 07/2016 bis 06/2020