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Beuth-CAVE


Cave Automatic Virtual Environment (Höhle mit automatisierter virtueller Umwelt)

 

  • Weltweit erste CAVE:1992 an der University of Illinois in Chicago (Künstler und Informatiker)
  • Immersion (fachsprachlich = Eintauchen): Die virtuelle Umgebung wird als real empfunden.
  • Der immersive Eindruck entsteht durch die stereoskopische Darstellung der Bilder. Ein Grafikcomputer erzeugt Bilder in Echtzeit, die für das linke und das rechte Auge separat berechnet werden. Dabei wird die Position des Augenpaars mit Hilfe einer Masterbrille mit Sensoren, die von Infrarotkameras in Echtzeit verfolgt werden, aufgenommen und so zu jedem Zeitpunkt für den Nutzer das optimale Bild berechnet und dargestellt. Die dreidimensionalen Bilder erscheinen nicht auf einen Bildschirm, vielmehr umgeben sie die Benutzer.
  • An der Beuth Hochschule ist seit Anfang 2017 eine dreiseitige CAVE (zwei Seitenwände und ein Boden) installiert.

Open CAVE

Sprechstunde für alle Interessierte an VR-Technik in der Cave.

Termin: nach Vereinbarung

Ort: Beuth Hochschule, Haus Grashof, Raum C403

Prof. Dr. Joachim Villlwock

 

 

Technische Ausstattung

Die drei Projektionsflächen bestehen aus einer begehbaren Bodenfläche sowie zwei Wänden im rechten Winkel zueinander. Die Projektionsflächen haben eine Größe von 3200 mm x 2000 mm.

Für das System sind Barco Projektoren im Einsatz, mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln.

Zur Vorberitung der Arbeiten in der Cave sind insgesamt 3 3D Arbeitsplätze (Z-Space, inkl. VR Software Visionary Render) vorhanden.

Die Cave arbeitet mit aktiven Shutter-Brillen, während für die Vorbereitungsplätze passive Brillen eingesetzt werden.

Das Tracking der Masterbrille wird über 4 Kameras realisiert.


Auf dem System ist die VR-Software Visionary Render der Firma Virtalis installiert, die für diverse CAD Formate Importer anbietet.

 

 

 

 

Aufbau der CAVE