Selbstverständnis des Laborbereichs "Historische Buchdruckwerkstatt"

Aktuelles: Hier geht es zur Information des "Tag der Druckkunst 15. 03. 2019" im Buchdrucklabor der Beuth Hochschule, Haus Gauß, Untergeschoss, K43/1.

Das Labor für Drucktechnik und Weiterverarbeitung der Beuth Hochschule für Technik Berlin nahm mit Start des Studiengangs Druck- und Medientechnik im Wintersemester 1995/96 seine Arbeit auf. Zu der Zeit befand es sich noch in den Räumen der Universität der Künste am Einsteinufer 43-53.

Der Standort am Einsteinufer hat eine traditionsreiche Geschichte, die auf der Webseite der Universität der Künste beschrieben wird: Informationen zur Geschichte des Standorts (Quelle: Universität der Künste 2013). 

Das Labor zog in den Jahren 1998/99 auf den Campus der Beuth  Hochschule in den ebenerdigen Anbau des Hauses Gauß. 2007 zog der Heidelberger Zylinder aus (vgl. Foto 2 rechts) und machte Platz für ein modernes Labor mit Digital- und Offsetdruckmaschinen sowie industrieller Weiterverarbeitung.

In den Kellerräumen des Haus Gauß befinden sich noch die Schätze aus den Vorgängerorganisationen, u. a. eine handwerkliche Buchbinderei und eine umfangreiche Handsetzerei (vgl. Bleisatzschriften Bestandsliste) mit einem voll funktionsfähigen OHT, einer Korrex-Handabzugspresse und einem kleinen Handtiegel,den wir liebevoll "Klingeltiegel" nennen.

Alle Maschinen werden noch Prof. Dr. Anne König und Oliver Gießler genutzt. Max Lubitz, unser Siebdrucker, arbeitet sich gerade auch in den Satz ein.

Folgende Aktivitäten finden im Buchdrucklabor statt bzw. werden von diesem unterstützt:

  • Übung 1. Semester Druck- und Medientechnik Bachelor: Einführung in den Handsatz und Maschinenkunde
  • Stand auf der Langen Nacht der Wissenschaften Berlin: "Von Gutenberg zu Google"
  • Workshops "Historisches Drucken", durchgeführt von Prof. Dr. Anne König noch Vereinbarung für Schülerinnen und Schüler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und andere Interessierte.
  • Teilnahme am "Tag der Druckkunst", 15. März jeden Jahres, erstmalig am 15. März 2019.

Prof. Dr. Anne König ist Gründungsmitglied und Mitglied des Vorstand des "Verein für die Schwarzen Kunst e.V". Der Verein hat es sich u. a. zum Ziel gesetzt, zukünftigen Generationen nicht nur Exponate der Satz- und Druckgeschichte zugänglich zu machen, sondern auch die handwerkliche Kompetenz, diese fachgerecht zu nutzen und die Maschinen zu bedienen.

In diesem Sinne wird auch die Buchdruckwerkstatt geführt und steht Interessierten zur Verfügung. Kontaktieren Sie dazu Prof. Dr. Anne König.