Elektronik kann auch Zufall

Einer der Schwerpunkte im Studiengang Elektrotechnik der Beuth Hochschule für Technik Berlin ist die elektronische Schaltungstechnik in Kombination mit der Mikrocontrollertechnik. Diese kleinen Mikrocontroller werden dann programmiert, hier passiert das in der Programmiersprache C.

Das Ziel der Bemühungen ist die Realisierung eines elektronischen Würfels.
Die Aufgabe des Mikrocontrollers ist es, auf Tastendruck eine Zufallszahl  zu
erzeugen und diese dann mittels der LEDs anzuzeigen.

Die Firma [Texas Instruments] bietet  mit dem [LaunchPad] eine
kostengünstige Plattform für den  Einstieg  in diese  Technik. Man kann dieses
komplette  Entwicklungssystem ab etwa 12 EUR erwerben. Mit diesem wird  die
Software  entwickelt und  der Mikrocontroller, hier ein MSP430G2221,
programmiert. Danach wird er in die  Zielhardware gesteckt, die bei der
Langen Nacht der Wissenschaften gelötet wurde.

Das Projekt lief erfolgreich bei zwei Veranstaltungen zu Langen Nacht der Wissenschaften und wurde von 5-70 Jahre alten Teilnehmern gelötet. Im Rahmen einer Wissenschaftsrallye 2019 in Spandau wurden auch Würfel vor Ort in einer Spandauer Schule gelötet und hinterher mit einem Mini-Mensch-ärgere-Dich-nicht getestet. Man spielt es mit einer Figur, und weil das so schnell geht heißt es kurz "Mensch-Nich".

Lehrerinformation

Das Projekt ist mit Klassen bis zu 24 Schülern in unseren Räumen realisierbar. Besonders geeignet ist es für die Grundschule, da hier Löten erlernt wird und so mit die Begeisterung, eigene Dinge zu bauen, geweckt wird.