Das Labor für Heiztechnik

Im Labor für Heizungstechnik werden für beide Studiengänge die vertiefenden Übungen der Fachgebiete Energie- und Umwelttechnik sowie Heizungstechnik durchgeführt.

Im Rahmen der Laborübungen, die als Pflichtveranstaltungen grundsätzlich von allen Studierenden wahrgenommen werden müssen, werden die vermittelten Kenntnisse in praxisbezogene Problemstellungen und deren Lösung umgesetzt.

In der Laborübung Heizungstechnik werden zum Beispiel Aufgabenstellungen zur Hydraulik in Warmwasserheizungen, Leistungsmessungen an Wärmeübertragern und Radiatoren sowie die Optimierung und Leistungsmessungen von Umwälzpumpen in Heizungssystemen. Bei fast allen Übungen, die grundsätzlich in Gruppenarbeit durchgeführt werden, müssen die Studierenden - als Vorbereitung auf die Berufspraxis- eigenverantwortlich Betriebsparameter festlegen.

In den Übungen zur Energie- und Umwelttechnik werden neben Wirkungsgraduntersuchungen von Wärmeerzeugern verschiedener Bauarten brennstoffspezifische Kennwerte von fossilen Energieträgern wie Erdgas und Heizöl ermittelt. Als weiteres Angebot an die Studierenden gibt es die Möglichkeit, als Wahlpflichtveranstaltung Fehler- und Abgasanalysen an verschiedenen Brenneranlagen zur Verbrennung von Heizöl durchzuführen.

Für die Durchführung von Diplomarbeiten stehen im Labor mehrere Arbeitsplätze an verschiedenen Anlagen sowie Rechnerarbeitsplätze zur Verfügung. Eine neue Solaranlage zur vergleichenden Bewertung verschiedener Kollektoren ist in der Planung.

Für die Arbeit im Heizlabor stehen modernste Mess-, Analyse- und Erfassungssysteme zur Verfügung. Es wird jedoch großen Wert auf Systembewertungen gelegt. Deswegen werden bei vielen Aufgaben Messungen mit herkömmlicher Messtechnik durchgeführt, deren Ergebnisse von den Studierenden zu den geforderten Problemlösungen verknüpft werden müssen.

Versuchsanlage zur Ermittlung des Betriebsverhaltens einer Strahlpumpe
Zündfunke eines Ölbrenners
Detailausschnitt eines "Beckmann-Thermometers" zu Messung von Temperaturdifferenzen mit einer Genauigkeit von 1/1000 Grad