Projekt 2

 

Der Entwurf konzentriert sich hauptsächlich auf eine lineare Hinführung aus dem Park zur Kirche und umgekehrt. Wie auch das Seitenschiff der Kirche, welches sich zum Park wendet, wenden sich alle Giebel der neuen Gebäude zum Park, bzw. zum neuen Kirchenvorplatz. Der "Hinführ-Effekt" wird verstärkt, durch Kolonnaden, die verbunden mit den Gebäuden die lineare Struktur verdeutlichen und einen Bezug zu den vorhandenen Arkaden herstellen. Sie schaffen außerdem attraktive Räume, die Außen und Innen verbinden und dienen als Eingangs- und Schutzbereiche.

 

Die Gebäude sind Backsteinbauten, wie das Bestandsensemble. Als Kubatur dient die einfache Hausform, mit der durch verschiedene Höhen und Versätzen variiert wird, wie es auch bei dem Pfarr- und Schulhaus der Fall ist. Der Geländeversprung von zwei Metern wird in den Entwurf des Ensembles eingebunden, indem sich daraus ein Raum zwischen Kirche und neuen Bauten bildet.

 

Als Nutzung wird eine Mischung aus privater und öffentlicher Nutzung vorgeschlagen. Am Parkrand befindet sich ein Café mit großzügiger Außenfläche, wodurch der Park zusätzliche belebt werden soll. Direkt angrenzend ist ein Lesezentrum, welches sowohl öffentlich als auch von der Kirche genutzt werden könnte. Die Kita verteilt sich auf zwei Gebäude, die sich einen nicht öffentlichen Garten/Spielplatz teilen.

 

 

Grégoire Nups  |   Rachel Zastrau

Lageplan
Katalog der Ansichten
Analogie der Giebelflächen
Perspektive nach Norden
Perspektive nach Osten