Im PSE-Labor laufen mittlerweile sehr viele von den beiden Mitarbeitern, Andreas und Brian, in eigener Regie geführte und nicht laborrepräsentative acaProjekte. Da diese Projekte formal von den offiziellen Labor-Tätigkeiten und -Schwerpunkten des PSE-Labors unterschieden werden müssen und diesen auch nicht zugerechnet werden dürfen, reden wir hier von den acaLab-Projekten (mehr hierzu s.u.). 

Weil sich die Themen der acaLab-Abschlussarbeiten über mehrere Seiten unserer Homepage verteilen, haben wir an dieser Stelle einen Pool eingerichtet, der auf alle derzeitig verfügbaren acaThemen verweist.

 

 

acaBot: Themen für Abschlussarbeiten mit und an unseren (realen) Robotern gibt es HIER

acaPCS: Für unser - durch die acaBridge als neuen Controller/Broker (Nov. 2018) von vormals mehreren Roboter-Prozessleitsystemen auf ein zentrales Prozessleitsystem (PCS) reduziertes acaPCS - haben wir im Bereich der realen und virtuellen Roboter verschiedene Bachelor- und Masterarbeiten anzubieten. Mehr dazu HIER

acaPot: Wir hätten für unser acaPot Coffee IoT Projekt noch gerne eine schicke iOS-App, über die auch eine Benutzerliste eingerichtet werden kann. Mehr dazu HIER

acaChords: Wer gerne Technische Informatik mit Musik in einer Abschlussarbeit verbinden möchte, könnte vielleicht HIER im acaChords-Projekt etwas finden.

acaPendulum: Ein Thema für eine Abschlussarbeit im Bereich Datenbanken gibt es HIER

acaMail: Für das acaMail-Projekt brauchen wir noch ein paar Apps. Eine diesbezügliche Abschlussarbeit gibt es HIER

acaRBS: Der "wichtigste" Raum des PSE-Labors soll richtig verwaltet werden, damit die Nutzung für alle optimiert wird. Eine Abschlussarbeit im Bereich IoT und Datenbank gibt es HIER

acaVit: Dieses IoT-Gadget dient der Benachrichtigung von bestimmten Personen im Ernstfall eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles. Eine Abschlussarbeit im Bereich IoT und Datenbank gibt es HIER

acaWan-LoRa IoT: Ein Thema für eine Bachelorarbeit findest du HIER.

acaMail-LoRa IoT: Die Möglichkeit für eine Abschlussarbeit findest du HIER. Gegenstand ist die IoT LoRaWan-Technologie, für die wir im PSE-Labor eine eigene Beuth-Infrastruktur namens acaWan-LoRa geschaffen haben.

Das virtuelle "acaLab" - Bedeutung, inhaltliche Ausrichtung und Historie

Da es formal nicht vorgesehen ist, dass Mitarbeiter (die zwar akademische Abschlüsse haben, aber keine Hochschullehrer sind) eines Labors an der Beuth selbstmotiviert zur inhaltlichen Ausrichtung eines Labors beitragen (dafür sind nur die Hochschullehrer zuständig), sprechen wir deshalb in diesem Kontext einer außergewöhnlichen Mitarbeiter-Betätigungsausrichtung - nicht formal aber funktional - vom acaLabor, oder kurz: acaLab, (aca steht für academic, der Name acaLab ist frei gewählt). Wir wurden von offizieller Seite jedoch darauf hingewiesen, dass diese selbstgewählten Mitarbeiter-Projekte zwar räumlich im PSE-Labor der Beuth-Hochschule betrieben werden können, sie aber inhaltlich nicht zu diesem Labor gezählt werden dürfen, d.h. sie sind definitorisch nicht Teil der semantischen Laborausrichtung (des PSE-Labors), für die es nach offiziellen Laborgründungsrichtlinien klare inhaltliche und vom Fachbereich 6 der Beuth-Hochschule festgelegte Beschreibungen gibt. So enthalten die die PSE-Labortätigkeiten legitimierenden und in den Laborausrichtungsbeschreibungen des PSE-Labors festgehaltenen Richtlinien auch nicht die Begriffe Roboter oder IoT; diese Tätigkeiten sind jedoch primäre Ausrichtungen vom virtuellen acaLab. 

Weil wir Mitarbeiter des PSE-Labors, Andreas und Brian, also bei unseren eigenen Roboter- und IoT-Projekten nicht von PSE-Labor-Tätigkeiten reden dürfen, haben wir - um rechtlichen Konflikten aus dem Weg zu gehen - das acaLab ins Leben gerufen, bei dem es sich sozusagen um ein virtuelles Labor in einem reellen Labor handelt.

Allen acaLab-Projekten gemein ist, dass sie, beginnend mit einer technischen Idee, ihrer designerischen und konzeptionellen Ausgestaltung sowie ihrer technischen (Basis-)Realisierung ausschließlich von den beiden Mitarbeitern des PSE-Labors stammen. Nach der grundlegenden Fertigstellung eines neuen acaProjektes steht dieses bezüglich nachträglicher Verbesserungen und Erweiterungen sowie als "Projekt-Werkzeug" für Dritte, seien es Hochschullehrer oder Studierende, zur freien Verfügung.

Die acaLab-Projekte dienen vornehmlich folgenden beiden Zwecken: Sie sollen als interessante Mitarbeiter-Beiträge neben den individuellen Tätigkeiten der Hochschullehrer als attraktive Informatik-Beiträge das vielseitige Informatik-Geschehen im Fachbereich 6 der Beuth-Hochschule bereichern und werden deshalb auch exemplarisch jedes Jahr auf der Langen Nacht der Wissenschaften gezeigt. Da die acaLab-Projekte aus den Mitteln des PSE-Labors finanziert werden, die selbst wiederum den Lern- und Lehrmitteln verpflichtet sind, kommt den acaLab-Projekten als weiterer Zweck zu, möglichst viele Studierende für lehr- und erkenntnisreiche Abschlussarbeiten einzubeziehen. (Nebenbei: Diese  Motivation der Vergabe möglichst vieler Abschlussarbeiten aus den acaLab-Projekten spart dem Fachbereich Informatik sogar viel Geld. Schreiben nämlich Studierende ihre Abschlussarbeiten extern in Firmen, werden die dort für die Abschlussarbeit zuständigen Betreuer über die Vergabe von Lehraufträgen bezahlt. Schreiben die Studierenden ihre Abschlussarbeiten hingegen intern an der Beuth, fällt die Finanzierung der Firmen-Betreuer weg. Die Fachbereiche sind daher daran interessiert, möglichst wenig Abschlussarbeiten über Firmen laufen zu lassen, obwohl dieser Ort für die Studierenden natürlich attraktiver sein kann; man knüpft schon Kontakte für die Zeit nach dem Studium und bekommt für die Abschlussarbeit vielleicht sogar Geld.) Zudem besteht hier das intensiv verfolgte Anliegen, die Erkenntnisse und Ergebnisse aus den acaProjekt-Tätigkeiten später in die Lehre einfließen zu lassen. Da sämtliche acaLab-Projekte immer mit dem Betreten eines technischen Neulands stets angewandten Forschungscharakter haben, sollen (langfristig) auch Publikationen herausgegeben werden, die das jeweilige Betätigungsfeld mit seinen Erfolgen transparent und für jeden interessierten Leser zugänglich macht.

Die Anfänge von acaLab

Die mittlerweile doch sehr intensiv gewordene acaLab-Projekttätigkeit startete Anfang 2014, nachdem der ehemalige Laborleiter aus Altersgründen aus dem Dienst ausschied und das Labor in der Folgezeit fast eineinhalb Jahre lang ohne eine feste, d.h. nur kommissarische Laborleitung dastand. Was unter dem ausgeschiedenen Laborleiter undenkbar gewesen wäre, nämlich dass Labormitarbeiter eigene Informatikprojekte pflegen, konnte nach dessen Weggang zügig angegangen werden, weil ganz einfach die Gunst der Stunde genutzt wurde. Nach Beendigung der kommissarischen Laborleitung und mit dem Antritt des neuen festen Laborleiters war das acaLab-Projektgeschehen schon so weit vorangeschritten, dass wir Mitarbeiter uns vor der Wahl des neuen Laborleiters von diesem haben vertraglich zusichern lassen, die acaLab-Projekte auch nach seinem Antritt als Laborleiter noch weiter betreiben zu dürfen. Seitdem sind etliche acaProjekte hinuzugekommen, die neben dem anfänglichen acaBot-Roboterprojekt vornehmlich Themen aus dem IoT-Bereich abdecken.