Idee, Projektorganisation:   Andreas Döpkens
Software-Assistenz für die Abschlussarbeiten an diesem Projekt:  Brian Schüler

Betreuer der Abschlussarbeiten (Bachelor/Master) für acaQuest:    Prof. Dr. Christian Forler

Wer hat Angst vor mündlichen Prüfungen?

Warum?

Zunächst einmal gilt: Wer gut bzw. richtig gut vorbereitet ist, kann sorglos in jede Art von Prüfung gehen, sei sie schriftlich oder mündlich, das ist egal, denn inhaltlich ist Prüfung gleich Prüfung. In einer validen und reliablen, d.h. sinnvollen und fairen Prüfung wird sachlich gültiger Inhalt abgefragt, den der Prüfling beherrscht oder nicht. Wer die Antwort auf eine Prüfungsfrage nicht nur vage kennt, sondern sie auch in der Tiefe beherrscht, kann genauso gut schriftlich wie mündlich sein Wissen und seine Kompetenz mit Erfolg präsentieren.

Warum also bekommen Prüfer nach schlecht gelaufenen mündlichen Prüfungen immer wieder von den Prüflingen zu hören:

"Ich war wie immer richtig gut vorbereitet. In Klausuren bin ich auch immer richtig gut, aber in mündlichen Prüfungen schneide ich immer so schlecht ab. Deshalb mag ich auch keine mündlichen Prüfungen" 

Immer, immer, immer. Immer gut vorbereitet, immer in Klausuren gute Noten, immer in mündlichen Prüfungen versagt.

Prüfer mit Erfahrung wissen nur zu gut, dass das so nicht stimmt, sondern es sich um eine Schutzbehauptung des Studierenden handelt. Wer in mündlichen Prüfungen versagt, hat einfach keine Ahnung vom Fach und hätte in einer inhaltlich vergleichbaren Klausur auch nicht besser abgeschnitten - eher sogar noch schlechter (s.u.)!

"Ich habe immer Prüfungsangst, deshalb versage ich!"

Aber anscheinend gilt dieses Versagen nur bei mündlichen Prüfungen, nicht bei schriftlichen. Klingt unglaubwürdig.

Lassen wir die Katze aus dem Sack, Fakt ist: In schriftlichen Prüfungen können auch schlechte Studierende mit Glück, Täuschung und Fremdleistung zu relativ guten Noten kommen. Das funktioniert nicht immer, aber doch oft genug: Glück gehabt, es war dieselbe Klausur wie im letzten Semester, Gott sei Dank hatte ich einen Spickzettel dabei, und vielen Dank an meinen Bank-Nachbar, der mich abschreiben ließ. Rein statistisch gesehen, ist die oben gegebene Antwort von Studierenden, sie würden in schriftlichen Prüfungen "immer" besser abschneiden also fast richtig - nicht logisch richtig, aber doch wahrnehmungsrichtig aus Sicht dieser Studierenden.

In einer mündlichen Prüfung betrachtet der Prüfer den Studierenden besonders kritisch; er will wissen, mit wem er es zu tun hat. Zum Beeindrucken des Prüfers reicht es nicht aus, besonders schlau aus der Wäsche zu gucken, man muss schon etwas können. Dafür ist der Prüfer in mündlichen Prüfungen dann aber auch großzügig in der Bewertung. Es macht überhaupt nichts, etwas nicht gewusst zu haben, Hauptsache der Gesamteindruck stimmt.

Aber das kann  es - zumindest aus Sicht eines Prüfers - doch nicht sein! Natürlich, das liegt in der Natur der Sache und ist auch verständlich, möchte in unreflektierter Manier ein Studierender eine gute Note um jeden Preis, denn mit seinen Noten muss er sich hinterher bewerben und gegen die Konkurrenz behaupten. Wie seine Noten zustande gekommen sind, ist ihm dabei zunächst einmal egal, Hauptsache das Zeugnis sieht gut aus.

Ein "gewissenhafter" Prüfer sieht das aber anders. Er möchte eine gute Note nur für eine gute Leistung vergeben und schlechte, unvorbereitete Studierende am liebsten rausprüfen; er möchte sie nicht mehr wiedersehen, denn sie stehlen ihm doch nur seine wertvolle Zeit. Warum also soll er sich weiter mit ihnen abgeben? Gute Noten für schlechte Leistungen vergeben sieht der gewissenhafte Prüfer als Betrug gegen zukünftige Arbeitgeber an, die für viel Gehalt einen neuen Mitarbeiter bekommen, der sein Geld nicht wert ist. Solche Mitarbeiter sind eine Existenzbedrohung für das ganze Unternehmen. Sie können nichts und wollen auch noch dafür bezahlt werden. Einer solchen Belastung hält kaum ein Unternehmen auf lange Sicht stand. Ein Unternehmen stellt neue Mitarbeiter ein, um durch sie einen Mehrwert zu erzielen und die Marktposition zu stärken, nicht um durch sie wirtschaftliche Nachteile zu haben und durch unnötige Gehaltszahlungen in Existenzschwierigkeiten zu geraten. Ein neuer Mitarbeiter muss sich lohnen, er darf kein Risiko und keine unnötige Belastung sein. Dann also lieber doch keinen neuen Mitarbeiter einstellen als einen schlechten, unfähigen. 

Im Vorstellungsgespräch fragt der Personalleiter den Bewerber: "Warum haben Sie auf dem Zeugnis eigentlich Dreien und Vieren? Konnten Sie nicht besser oder waren Sie zu faul? Für beides haben wir leider keinen Platz in unserem Unternehmen."

Schlechte Studierende sind aber sehr oft der Meinung, auf die Noten käme es gar nicht an; eigentlich bräuchte man überhaupt keine Leistungsbewertung, denn später im Leben käme es nur darauf an, was man kann, und Noten leisten hierzu keine gültigen Aussagen. Gute Studierende sehen das genau anders; sie wollen durch Notenvergabe bewertet und dadurch von den schlechten Studierenden differenziert werden. Es gibt jedoch eine Forderung: die Prüfung muss fair sein, egal ob sie schriftlich oder mündlich erfolgt. Aber was bedeutet Fairness in einer mündlichen Prüfung, abgesehen natürlich von Vorurteilen und Diskriminierungen, die leider auch immer wieder vorkommen.

Sinn und Zweck mündlicher Prüfungen

Während es in schriftlichen Prüfungen einfach nur darum geht, Wissen bzw. Verständniskompetenz zu testen, dient die mündliche Prüfung einem weiteren Zweck. Natürlich soll auch in einer mündlichen Prüfung Fachwissen getestet werden, aber es geht in großem Maße auch um die Kommunikationsfähigkeit des Prüflings - das ist auf der Meta-Ebene eine unbedingte akademische Anspruchshaltung für Absolventen von Hochschulen und Universitäten. Es besteht von kognitiver Seite aus ein großer Unterschied zwischen dem Aufschreiben von Wissen und der mündlichen Wiedergabe desselben. Sich selbst reden hören, insbesondere unter Stress in einer mündlichen Prüfung, führt schnell zur Verwirrung, wenn man das Reden über ein bestimmtes Thema mit all den Fachwörtern vorher nicht ausgiebig geübt hat. Besonders schlimm wird es, wenn gewisse Fremd-Fach-Wörter noch nie zuvor von einem selbst laut ausgesprochen wurden und man nicht einmal weiß, wie sie richtig klingen müssen. Ohne Übertreibung, diese Situation erleben Prüfer in mündlichen Prüfungen sehr häufig.

Wer demnach durch Bulimie-Lernen meint, er könne sich die Prüfungsinhalte einen Tag vor der Prüfung noch schnell reinziehen und am Tag der Prüfung wieder auskotzen, der irrt sich. Das kann in schriftlichen Prüfungen durchaus funktionieren, aber in mündlichen Prüfungen ist man durch ein solches Vorgehen in der Prüfungsvorbereitung schlecht beraten. 

Am besten vorbereitet für mündliche Prüfungen sind jene Studierenden, die das ganze Semester über die Fachinhalte "laut" mit Kommilitonen kommunizieren. Hier lernen sie schon durch ständige Wiederholung die "orale" Anwendung der Begriffe und erlangen so eine sprachkompetente Sicherheit im Umgang mit ihnen, die sie in der mündlichen Prüfung unbedingt für eine gute Note brauchen.

Insofern wird eine mündliche Prüfung auch gerne als ein kleines Fachgespräch zwischen Prüfer und Prüfling verstanden. Der Prüfer möchte einfach wissen, ob der Studierende in der Lage ist, ein solches Fachgespräch auf einem akademisch angemessenen Niveau führen zu können. Identifiziert und rausgeprüft werden sollen jene Studierende, die genau das nicht können ... oder nicht bereit sind, durch Übung und Aufwand eine solche Kompetenz zeitnah zu erwerben.

In einer mündlichen Prüfung betrachtet der gewissenhafte Prüfer den Studierenden besonders kritisch; er will wissen, mit wem er es zu tun hat. Dafür nimmt er den Studierenden zunächst auch hart ran, gibt aber auch  Hilfestellung, wenn es einmal nicht so gut klappt, und ist abschließend in der Bewertung so gut wie immer viel großzügiger, als er das bei einer schriftlichen Prüfung gewesen wäre. Alles das tut der Prüfer aber nur dann, wenn er schon am Beginn der Prüfung einen positiven Eindruck von dem Studierenden gewinnt. Hat der Prüfer das Gefühl, ein unfähiger oder fauler Student steht vor ihm, kann die Stimmung schnell ins Negative umschlagen. Wer nicht gut vorbereitet ist, sollte daher nicht in eine mündliche Prüfung gehen; es wird nicht funktionieren. Wie aber weiß jemand, ob er gut vorbereitet ist? Wie schon gesagt, wenn jemand in der Lage ist, flüssig über die Inhalte des Prüfungsstoffes (=des gesamten Lehrinhaltes) mit anderen zu reden, dann ist alles gut.

Zum Beeindrucken eines gewissenhaften Prüfers in einer mündlichen Prüfung reicht es also nicht aus, besonders schlau aus der Wäsche zu gucken. Man muss schon etwas können. Gewissenhafte Prüfer "verschenken" ihre Scheine nicht. Während schlechte Studierende sich über jeden geschenkten Schein freuen, betrachten gute Studierende solche Verschenk-Prüfer mit Verachtung. Wie kann man sich über eine Note freuen, die nichts aussagt und nichts wert ist? Wie kann man einen Prüfer respektieren, der mit guten Noten nur so um sich schmeißt? Wenn er, der Prüfer, sich angemessen beliebt machen will, soll er guten Unterricht machen, das genügt völlig.

Sind mündliche Prüfungen fair?

Einem Prüfer, der den enormen Aufwand betreibt, die Studierenden nicht schriftlich, sondern jeden einzelnen mündlich zu prüfen, geht es hauptsächlich darum, eine möglichst gerechte Note zu finden. Dass das sehr schwer ist, wissen die Prüfer und sind deshalb auch eher großzügig als zu kritisch. Abgesehen von gelegentlichem Missbrauch ("Die hat mich so nett angelächelt, die kriegt eine Eins") ist die leistungsgerechte Beurteilung von Studierenden bei mündlichen Prüfungen im Gegensatz zu schriftlichen tatsächlich viel einfacher möglich. Während in Klausuren ein Prüfling wie oben schon erwähnt durch Glück, Täuschung und Fremdleistung glänzen kann, ist genau das in mündlichen Prüfungen nicht möglich. Der Prüfer (und auch sein Beisitzer) gewinnen in kürzester Zeit einen äußerst zuverlässigen Eindruck und finden sehr schnell heraus, mit welch einer Art Studierenden sie es gerade zu tun haben. Ein Versteckspiel ist für den Prüfling nicht möglich. Wer in einer mündlichen Prüfung nichts kann, wird gnadenlos entlarvt und entsprechend schlecht bewertet. Ganz klar, deshalb ziehen schlechte Studierende die Klausur vor. Gute Studierende hingegen können von dem Angebot einer mündlichen Prüfungsleistung nur profitieren. In mündlichen Prüfungen bekommen Studierende von den Prüfern in der Regel nämlich mehr Hilfestellung, als das in Klausuren möglich ist.

Für die guten Studierenden kehrt sich der Sachverhalt somit um: Sie schneiden i.d.R. in einer mündlichen Prüfung noch besser ab als in einer schriftlichen und sollten daher jede Gelegenheit zur mündlichen Prüfungsform nutzen.

"Also ich hatte da eine mündliche Prüfung, die war so schreiend ungerecht! Ich habe nur die schweren Fragen bekommen, alle meine Kommilitonen aber nur die leichten."

Unbestreitbar sind in schriftlichen Prüfungen die Fragen für alle Prüflinge gleich, in mündlichen Prüfungen ist das in der Regel nicht der Fall; es gibt individuelle Fragen, die auch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufweisen können. Das kann als ungerecht empfunden werden, nicht nur von Seiten der schlechten Studierenden, auch von den guten.

Um hier Abhilfe zu schaffen, hat sich - psychologisch gesehen - ein bestimmtes Vorgehen zur Zufriedenheit der Studierenden gut bewährt: Nicht der Prüfer wählt die Fragen, sondern der Prüfling wählt! Natürlich formuliert der Prüfling die Prüfungsfragen nicht selbst, denn ein solches Vorgehen würde dem tieferen Sinn einer Prüfung kaum gerecht werden, aber der Prüfling darf durch das Glück entscheidend und ohne den direkten Einfluss des Prüfers die Fragen selbst auswählen. Aus einem Pool von verdeckt vor ihm liegenden Fragen auf Kärtchen zieht er sich die geforderte Anzahl. Z.B. liegen 30 Kärtchen vor ihm und er darf sich 5 davon ziehen. Somit ist ausgeschlossen, dass sich ein Prüfer für ihn nur die schweren Fragen vornehmen kann. Dieses Vorgehen birgt zweifelsfrei eine gewisse Fairniss im Sinne von Willkürungerechtigkeit in sich. Das heißt aber nicht, dass man nicht Pech haben kann und genau die Fragen zieht, deren Antworten man nicht kennt. Aber an dem schlechten Prüfungsergebnis durch Unwissenheit ist dann nicht mehr der Prüfer schuld, sondern nur man selbst. In einer schriftlichen Prüfung hätten ja genau diese Fragen auch gestellt werden können; das Schicksal wäre dann dasselbe, außer dass nicht mehr irgendeine dubiose Entschuldigung namens "Prüfungsangst" oder "der Prüfer mochte mich nicht" vorgebracht werden könnte.

Thema für eine acaQuest-Abschlussarbeit: "Entwicklung einer Android-App mit Web-Anbindung für die zufällige Bereitstellung von Prüfungsfragen"

Noch vor ein paar Jahren hätte man dieses Vorgehen der gerechten Bereitstellung von individuellen Prüfungsfragen für mündliche Prüfungen durchaus noch mit einem Satz von Papierkärtchen vorgenommen. Teilweise wird das auch heute noch so gemacht. Aber im Zeitalter der modernen Informatik können wir auch anders und wünschen uns deshalb für die Anwendung in mündlichen Prüfungen eine Fragen-App (acaQuest) mit Web-Anbindung.

Wir haben uns den Inhalt der Abschlussarbeit folgendermaßen vorgestellt:

TEIL 1 - Prüfungsfragen in PDF-Dateien auf dem Server gespeichert

Die registrierten Dozenten/User können ihre Prüfungsfragen als PDF-Dateien auf einem Server hinterlegen. Von einzelnen Wörtern über grammatisch vollständige Sätze bis hin zu Zeichnungen oder Bildern können die PDF-Dateien jeden beliebigen Inhalt haben. Die Namen der PDF-Dateien enthalten folgende filterbaren Differenzierungen:

1. S-Filter: Subject/Lehrfach, aus drei alphanumerischen Zeichen bestehend, z.B.
- EZS (Echtzeitsysteme)
- GP1 (Grundlagen Programmieren 1)
- THI (Theoretische Informatik)

2. C-Filter: qualitative Categories (C1..C5); es sind fünf aus einem frei wählbaren Zeichen bestehende Unterscheidungen möglich, z.B.
C1 (gelb)     : "A"  (allgemeine Fragen)
C2 (orange) : "P"  (Programmierfragen)
C3 (rot)       : "M"  (Fragen mit mathematischem Inhalt)
C4 (blau)     : "H"  (Fragen zur Historie des Lehrfaches)
C5 (grün)     : "S"  (Sonderfragen)
In der App sollen auf der Selection-Seite (s.u) die fünf Categories farblich (oder durch verschiedene Grautöne) unterschieden werden.

3. N-Filter: dreistelliges Numbering/Durchnummerierung der Fragen von 000 bis 999

Beispiel:   EZS-P-020.pdf   (Frage Nummer 020, zur Kategorie P gehörend,  aus dem Fach EZS)

TEIL 2 - Die App

Neben einer Login-Startseite für die Nutzer gibt es in der acaQuest-App drei weitere Seiten/Pages:

--------- 1. Setup-Seite
Nachdem sich ein User erfolgreich in die acaQuest-App eingeloggt hat und mit dem Server verbunden ist, befindet er sich auf der Setup-Seite. Zunächst muss er sich die für die bevorstehende Prüfung zur Verfügung stehenden Fragen (als PDF-Dateien) auf das Android-Tablet laden. Unter einem Subject-Dropdown-Menü findet er seine möglichen Fragen nach Fächerindexen (subjects) geordnet, z.B. könnten das bei Prof. Max Mustermann die Subjects THI, ASS, KI1 und WWU sein. Möchte er die THI-Fragen haben, wählt er demnach den Menü-Punkt THI. Die zu diesem Fach auf dem Server hinterlegten Fragen sollten nun auf das Tablet geladen werden.

Befinden sich alle Fragen auf dem Tablet, soll auf geeignete Weise angezeigt werden,
1-1. wieviele Fragen Prof. Max Mustermann nun insgesamt auf seinem Tablet hat, und es soll auch angezeigt werden, wieviele Fragen davon jeweils C1...C5 Category-Charakter haben. Ferner soll ein geeigneter Counter anzeigen, wieviele Fragen mit der Zeit verbraucht werden.
1-2. Auf der Setup-Seite soll der Prüfer die max. Anzahl an Fragen für die verschiedenen Categories einstellen können, z.B. 4 C1-Fragen, 2 C2-Fragen, 0 C3-Fragen usw.
1-3. Wie unten unter Punkt 2. Selection noch erläutert wird, werden im Verlauf der Prüfung mit mehreren Prüflingen die Fragen immer weniger. Einmal gezogene Fragen werden eingefroren (freeze) und können vom nächsten Prüfling vorerst nicht mehr gezogen werden. Auf der Setup-Seite soll es einen Release-All Button geben. Wird der vom Prüfer betätigt, stehen wieder alle Fragen für die nächsten Prüflinge zur Verfügung.
1-4. Es soll schließlich noch einen All-Quest-Delete Button geben. Wird der vom Prüfer betätigt, werden alle zuvor auf das Tablet geladenen PDF-Dateien gelöscht.
1-5. Mittels eines Forward-Button kommt man von der Setup-Seite auf die Selection-Seite.

--------- 2. Selection-Seite
Angeordnet in fünf Spalten unterschiedlicher Farbe (Filter C - Categories, s.o.) zu je sechs Zeilen befinden sich die "leeren" Platzhalter-Pads für die durch einen Zufallsgenerator zu ermittelnden Fragen. Wieviele Fragen das in jeder Categorie (C1 - C5) sein sollen, wird in Setup festgelegt. Angenommen, in der Kategorie C1 sollen 4 Fragen gewählt werden dürfen. Dann leuchten anfangs die obersten vier leeren Pads aktiv-hellgelb, die unteren zwei passiv-dunkelgelb. Betätigt der Prüfling eines der hell-gelben Pads, wird der Zufallsgenerator aus dem Pool der verfügbaren C1-Fragen eine ermitteln und ihre Nummer (N-Filter) anzeigen. Dieses Pad ist nun also nicht mehr leer. Das kann der Prüfling noch dreimal machen, bis seine vier Prüfungsfragen ermittelt sind. Drückt der Prüfling auf ein mit einer Zahl gefülltes hell-aktives Pad, dann öffnet sich die View-Page und zeigt den korrespondierenden PDF-Inhalt zu dieser Frage an. Wurde die Frage beantwortet, kommt man mit einem Back-Button wieder auf die Selection-Page zurück und kann die nächste Frage für den View aktivieren.

Auf der Selection-Seite soll es einen Freeze-Button geben (eventuell kommt dieser Button auf die Setup-Seite). Wird dieser Button nach einer Prüfung vom Prüfer betätigt, werden die auf der Selection-Seite angezeigten Fragen, bzw. deren Nummern, eingefroren und die zugehörigen Pads gelöscht. Diese Fragen können vorerst nicht wieder vom Zufallsgenerator für den nächsten Prüfling gezogen werden. Erst wenn auf der Setup-Seite der Release-All Button vom Prüfer betätigt wird, stehen wieder alle Fragen (auch die zuvor gefreezten) zur Verfügung.

--------- 3. View-Seite
Diese Seite dient nur der Anzeige der PDF-Datei. Mit einem Back-Button kommt man zurück auf die aufrufende Selection-Seite.