AKTUELL !!!

Außerplanmäßig wird dieses zweiwöchige Praktikum in den kommenden Herbstferien (23.10. - 3.11.2017) für fünf interessierte Schüler als Workshop stattfinden. Es sind noch 4 Plätze frei. Schickt mir bei Interesse eure Bewerbung.

Andreas Döpkens (doepkens@beuth-hochschule.de)



Gehörst du zu denen, die - trotz bislang wenig oder keiner Erfahrung - ein sehr großes Interesse an Elektronik und Programmieren haben, dann kannst du dich bei uns für ein Schülerpraktikum (evtl. mit daran anschließendem Ferien-Workshop, siehe unten) bewerben. Wir geben dir in den zwei bzw. drei Praktikumswochen eine wertvolle Einführung in allem, was du brauchst, um später mehr oder wenig selbstständig eigene Schaltungsideen zu realisieren. Im Schülerpraktikum zeigen wir dir in einer netten Arbeitsumgebung, wie du die ersten Kontaktschwierigkeiten mit der Analog- und Digital-Elektronik sowie der Programmierung von Elektronik überwinden kannst.

Was wir, die Betreuer des Schülerpraktikums, von dir erwarten

Neben Eigenständigkeit und Engagement solltest du über sehr höfliche Umgangsformen verfügen. Im schulischen Bereich wünschen wir uns von unseren Schülerpraktikanten Noten im mindestens 'guten' Bereich in allen Fächern, nicht nur in den mathematisch-naturwissenschaftlichen. (Selbstverständlich musst du nicht Bohlen-mäßig toll singen können und auch die 100 Meter nicht in weniger als 10 Sekunden laufen, weil du eine Abkürzung kennst.) Für uns als die Betreuer des Schülerpraktikums zählt nur eins: Ehrgeiz und der Wille, in verhältnismäßig kurzer Zeit etwas ganz Besonderes zu lernen. Dafür sind wir als Gegenleistung bereit, uns ausgiebig Zeit für unsere Schülerpraktikanten zu nehmen.

Es ist auch möglich und sogar ausdrücklich von uns bevorzugt, dass du das Schülerpraktikum nicht alleine bei uns machst, sondern zusammen mit einem oder zwei Schulkameraden oder -kameradinnen aus deiner Klasse. Tatsächlich haben wir in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit kleinen Gruppen (3-5) von Schülerpraktikanten gemacht, die i.d.R. sogar von unterschiedlichen Schulen kommen. In der Gruppe ist der Fun-Faktor höher, sowohl für die Schülerpraktikanten selbst als auch für uns Betreuer.

Mädchen in einem technischen Schülerpraktikum?

Ja, auf jeden Fall, und ganz bestimmt sogar sehr gerne!

Wer sagt, Mädchen könnten nicht logisch denken und seien deshalb ungeeignet für Technik, der hat keine Ahnung, wovon er redet. Die Schülerinnen, die wir bislang betreut haben, hatten genauso große Erfolge in der Erstellung von logik-basierten Algorithmen zur Steuerung unserer Mini-Roboter wie die Jungs. Auch der Spaß an dem Elektronikteil des Praktikums war bei ihnen riesig groß. Also Mädels, traut euch und schickt uns eure Bewerbung!

3 + 2 = 5

Übrigens: Unsere Schülerpraktikantengruppen bestehen aus 5 Teilnehmern. Die Plätze sind meistens schon ein halbes Jahr vor Beginn des Praktikums vergeben. Wir verfahren dabei nach der First Come, First Serve Philosophie. Das heißt, wer sich zuerst erfolgreich bewirbt, bekommt den Platz. Da wir jedoch auch ein großes Interesse an weiblichen Bewerbern (= Bewerberinnen) haben, die jedoch stark unterrepräsentiert sind, haben wir in diesem Verfahren eine kleine Änderung vorgenommen: Mindestens 2 Praktikumsplätze sind für Mädchen reserviert. (Die Reservierung gilt jedoch bis maximal zwei Monate vor Praktikumsbeginn.) Bewerben sich demnach 3 Jungen erfolgreich, werden die restlichen beiden Plätze nicht mehr an weitere Jungen vergeben, sondern wir warten bis zu zwei Monate vor Praktikumsbeginn, ob sich noch zwei Mädchen erfolgreich bewerben. Das ist unser Verständnis für eine faire Quotenregelung.

Kleiderordnung im Schülerpraktikum

Eine Kleiderordnung haben wir "eigentlich“ nicht. Jeder kann kommen, wie er oder sie möchte. Aber ...

Ohne die folgende Richtlinie als Angriff auf die gelebte Persönlichkeit unserer Schülerpraktikanten verstanden zu wissen, möchten wir darauf hinweisen, dass das Tragen von Kopfbedeckungen jedwelcher Art (Hoodie, Baseball-Hat, Baskenmütze, Narrrenkappe, Piratentuch, Indianerfedern, Tirolerhut, Chapeau-Claque, Rote Kappe, Motorradhelm usw.) während der Anwesenheitszeiten im Praktikum nicht erwünscht ist. Dies gilt gleichermaßen auch für das Tragen von Kopftüchern aus religiösen Gründen. Wir, die Betreuer des Praktikums, lieben die kulturelle und individuelle Vielfalt der Menschen als einen bunten Haufen, aber wer als Ausdruck seiner Persönlichkeit unbedingt den ganzen Tag über eine Kopfbedeckung tragen möchte, sollte sich fragen, ob das den demokratischen Grundwerten und der Gleichberechtigung verpflichtete acaBot-Schülerpraktikum der richtige Ort für die Zurschaustellung seiner bzw. ihrer Weltanschauung ist. Für uns Betreuer des Praktikums gibt es weder eine rechtliche Grundlage noch ein persönliches Interesse, unseren Schülerpraktikanten das Tragen von irgendwelchen Kleidungsstücken zu verbieten. Wer, geschminkt oder ungeschminkt, im schicken Anzug mit Krawatte bzw. hübschen Kleid oder feschen Dirndl kommen möchte, ist genauso willkommen wie jemand in durchlöcherten Jeans und T-Shirt, mit geschwärzten Alice-Cooper-Augen oder krasser Frisur wie der von Bill Kaulitz oder Lady Gaga. Wichtig für uns ist nur: Wir möchten während der Praktikumszeit eine nette, vorurteilsfreie und gleichsam lehrreiche Zeit miteinander verbringen, und das gelingt uns umso besser, wenn wir mit unserer Kleidung keine Zeichen und Symbole für religiöse, politische und weltanschauliche Überzeugungen zum Ausdruck bringen.

Noch unsicher?

Du erfüllst die Voraussetzungen, zögerst aber noch und weißt nicht genau, ob ein solches Schülerpraktikum für dich das Richtige ist? Du bist herzlich eingeladen, uns zu besuchen - alleine, zu zweit oder auch als ganze Schulklasse. Zusammen schauen wir uns dann nicht nur an, um was es inhaltlich bei dem Schülerpraktikum eigentlich geht, sondern wir zeigen dir auch, was es bedeutet, ein Studium der Technischen Informatik/Elektronik an der Beuth-Hochschule aufzunehmen.

Deine Bewerbung an uns

Bevor du dich entschließt, uns eine Bewerbung zu schicken, lies bitte den folgenden "kleinen Ratgeber" durch, den du als PDF-Datei herunterladen kannst. In ihm findest du ein paar nützliche Hinweise, die du bei deiner Bewerbung beachten solltest.

(Note: You are welcome to write you application in English)

Versuche uns in deiner Bewerbung davon zu überzeugen, dass dein Interesse an genau diesem Schülerpraktikum wirklich groß ist (und vielleicht sogar wichtig für dein späteres Leben/deine schulische Laufbahn), und du nicht einfach nur einen Praktikumsplatz suchst, weil deine Schule das von dir erwartet. Egal wie toll deine Schulnoten auch sein mögen, um einen Platz zu bekommen, reicht es nicht, dass du uns gegenüber dein "Interesse an Technik" bekundest. Sei dir bewusst, dass dieses Schülerpraktikum kein typisches Berufskennenlern-Praktikum ist, sondern es handelt sich um eine Frühförderung für besonders motivierte und höchst-interessierte Schüler, die im Praktikum zu Höchstleistungen bereit sind und auch danach aus den bei uns erworbenen Kompetenzen einen unmittelbaren Nutzen schlagen möchten, indem sie sich weiter mit der Elektronik und Programmierung (sei es theoretisch und/oder praktisch) beschäftigen.

Zusätzlicher Workshop in den Schulferien

Allen Absolventen unseres Schülerpraktikums bieten wir übrigens einen zusätzlichen, natürlich kostenlosen 5-tägigen Workshop rund um die Elektronik und Programmierung eines Microcontrollers (dem Gehirn eines jeden Roboters) an.

Kontakt

Wenn du die Voraussetzungen erfüllst und Interesse an einem Schülerpraktikum oder einfach nur an einem Informationsbesuch bei uns hast, melde dich bitte per Email (doepkens(at)beuth-hochschule.de). Wir werden dann alles Weitere besprechen.

Vielleicht lernen wir dich ja eines Tages einmal persönlich kennen und verbleiben mit lieben Grüßen

Andreas Döpkens und Brian Schüler

Aktuell gebuchte Zeiten für ein Schülerpraktikum/ freie Plätze

***** Leider können wir zurzeit keine dreiwöchigen Praktika anbieten *****

Die zweiwöchigen Schülerpraktika finden das ganze Jahr über statt; die Anfangszeiten hängen von den jeweiligen Schulen ab. Wir können immer nur eine Praktikantengruppe mit maximal 5 Schülern betreuen. Findet dein Praktikum zu einer noch nicht vollständig mit Schülern besetzten Zeit statt (s.u.), können wir dich mit in diese Gruppe aufnehmen.

[06.11. - 17.11. 2017] 2 Schüler Hildegard-Wegscheider-Gymnasium (noch 3 Plätze frei in diesem Zeitraum)

 

 

Ein kleiner Blick zurück: Vergangene Schülerpraktika

 

03.07. - 14.07.2016: 1 Schüler Rosa-Luxemburg Gymnasium, 2 Schüler Gymnasium Steglitz, 1 Schülerin Lessing-Gymnasium, 1 Schüler Käthe-Kollwitz-Gymnasium

[Bild links oben] von links nach rechts: Jakob, Daniel (gespr. frz. Danielle), Luisa-Marie, David, Daniel (hatte eigentlich versprochen, für den Fototermin im Anzug zu kommen :-) ***** Ihr wart eine wirklich liebenswerte Gruppe an Schülerpraktikanten; es hat sehr viel Spaß mit euch gemacht. Mit einer solchen Begeisterung habt ihr unser Ausbildungsprogramm durchlaufen, dass wir schon einen Tag früher mit dem Stoff des Praktikums durch waren als eigentlich geplant. Wir wünschen euch alles Gute auf eurem weiteren Lebensweg.


04.07. - 15.07.2016: 2 Schüler Lessing-Gymnasium, 1+1 Schüler Max Delbrück-Gymnasium, 1 Schülerin Humboldt-Gymnasium

[Bild links oben] hinten links: Oskar, hinten rechts: Tim, Mitte links: Yannick, Mitte rechts: Sarah, vorne: Calvin   *****  Man kann es nicht anders sagen, aber auch ihr wart eine super sympathische Gruppe. Vor allem habt ihr uns Betreuern des Praktikums gezeigt, dass die (bislang) maximale Anzahl von Schülerpraktikanten nicht 4, sondern problemlos auch 5 sein kann. Ihr hattet einen tollen Kontakt mit gegenseitiger Hilfestellung untereinander, so dass für uns Betreuer der Aufwand nicht so groß war. Durch euch wissen wir nun, dass wir diese Gruppenzahl grundsätzlich ansetzen und damit jeweils einem weiteren Schüler einen der begehrten Praktikumsplätze anbieten können.


13.06. - 24.06.2016: 2 Schüler Berlin British School, 1 Schüler Lycée francais de Berlin

(v.l.n.r.) Stefan, Mathieu und Julian, ihr wart super! Die zwei Wochen mit euch sind wie im Flug vergangen. Bei Stefan und Julian von der Berlin British School möchte ich mich bedanken, dass ihr es vorgezogen habt, fast nur Englisch zu reden. Durch eure Rücksichtnahme, besonders verständlich zu sprechen, hatten wir anderen die wertvolle Gelegenheit, ebenfalls zwei Wochen lang unser Englisch anzuwenden und zu verbessern. Auf eine äußerst angenehme Art seid ihr fantastische Englischlehrer gewesen.