Die Bedeutung des Community-Based Tourism als Instrument zur Armutsbekämpfung unter besonderer Berücksichtigung des Entwicklungslandes Ruanda
Verfasserin: Jennifer Ilius | Masterarbeit 2012

Die vorliegende Arbeit konzentriert sich vornehmlich auf den Community-Based Tourism in Ruanda. Zur Einführung in die Thematik werden touristische Strategien entgegen dem Massentourismus behandelt. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Entwicklungsländern in Subsahara-Afrika.

Eine umfassende Analyse des Konzeptes von Community-Based Tourism in Entwicklungsländern ist Gegenstand der Arbeit. Ferner werden mögliche Potentiale und Herausforderungen dieser neuartigen Tourismusform aufgezeigt. Welche Voraussetzungen vorhanden und inwieweit Richtlinien eingehalten werden müssen, um Community-Based Tourism-Projekte nachhaltig und erfolgreich in die sensiblen Gebiete zu integrieren, sind Grundlagen dieser Recherche. Erforderliche Marketing-maßnahmen, um solche Konzepte effektiv an Touristen vermitteln zu können, werden aufgegriffen.

Im Rahmen der erarbeiteten Literaturgrundlage wird der Community-Based Tourism in Ruanda ergründet. Die regionalen Besonderheiten, wirtschaftliche Faktoren sowie die touristische Entwicklung des Landes werden dargelegt. Aufgrund welcher Basis sich der Community-Based Tourism vor Ort begründet, wird durch Experten-interviews mit Verantwortlichen der Tourismusbranche vor Ort analysiert. Anhand von drei verschiedenen Projekten wird die Leitfrage, ob diese Tourismusform zu einer Armutsreduzierung und einer damit verbundenen Bereitstellung alternativer Einkommensmöglichkeiten nachkommen kann, beanwortet.