Eine multimethodisch-empirische Analyse der innerstädtischen informellen Siedlung Sangwa in Kigali, Ruanda
Verfasserin: Selina Khan | Masterarebeit 2012

Die Siedlungsformen von informellen Siedlungen sind wiederholt Gegenstand von geographischen Untersuchungen. Die morphologischen Strukturen und sozioökonomischen Gegebenheiten sind in jeder informellen Siedlung eines Landes unterschiedlich und variieren je nach geschichtlichen Entwicklungsprozessen und/oder geographischen Einflüssen. Um geeignete Entwicklungsstrategien für die konkrete Stadtplanung zu entwickeln ist es notwendig die Problematik aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

Die konventionellen Methoden der Fernerkundung und die Anwendung verschiedener Tools der Softwarelösung ArcGIS unterstützt die durchgeführte sozioökonomische Analyse mittels der empirischen Befragung.

Um lokale Besonderheiten zu erfassen, wurde zunächst der grundlegende Rahmen geschaffen: Dieser beinhaltet vor allem die Abgrenzung des Begriffes der informellen Siedlung von verwandten und häufig in der Literatur verwendeten Fachausdrücken, die ökonomische Situation Ruandas und die damit verbundene Bedeutung der Stadtentwicklung Kigalis. Innerhalb der Ergebnisanalyse und -diskussion werden die verschiedenen Methoden zusammengeführt und die Betrachtungsweise der Experten integriert. Potentielle Handlungsempfehlungen für Stadtplaner, Entscheidungsträger innerhalb der Regierung und/oder Nichtregierungsorganisationen, sollen die zukünftige Neuentstehung informeller Siedlungen verhindern.