B32b - Gebäudeentwurf IV - Bauen im Bestand

Pavilion of Hope

Ein Informations- und Besucherzentrum am Robert Koch-Institut in Neu-Tempelhof
Blick entlang der Hertha-Block-Promenade am Robert-Koch-Institut zum Alfred-Lion-Steg | Verfasser: Dipl.-Ing. Roland Poppensieker

Der Beginn des Jahres 2020 ist geprägt von den Entwickungen und Beeinträchtigungen, die die Verbreitung des neuartigen Coronavirus ausgelöst hat. Eine Schlüsselrolle in der diesbezüglichen Kommunikation nimmt das Robert Koch-Institut (RKI) ein. Es erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet Informationen, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und stellt Empfehlungen für die Fachöffentlichkeit zur Verfügung.

Das RKI mit Hauptsitz in Berlin-Wedding hat noch einen weiteren Standort in der Neu-Tempelhofer General-Pape-Straße, dort befindet sich die Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring sowie die Institutsdruckerei. Der Gebäudekomplex ist ein gelistetes Baudenkmal, an dem direkt nördlich mit der Hertha-Block-Promenade und dem Alfred-Lion-Steg ein vor ca. 10 Jahren entwickelter und bestens frequentierter Ost-West-Grünzug für Fußgänger, Radler und Skater entlangführt. Er verbindet Tempelhof und Schöneberg über die Gleise der Fernbahntrasse hinweg, und damit letztendlich auch das EUREF-Gelände am Schöneberger Gasometer mit dem Tempelhofer Feld.

Während sich Neu-Tempelhof an den östlichen Quartierseingängen durch anspruchsvoll gestaltete Empfangs- und Torsituationen auszeichnet, sind die westlich gelegenen Eingänge diesbezüglich weniger definiert und attraktiv, so auch hier. Deswegen soll hier am Schnitt- bzw. Berührungspunkt des frequentierten Ost-West-Grünzuges mit dem Gebäudekomplex des RKI auch hinsichtlich einer Aufwertung des Stadtteileingangs ein dem Ort angemessener Empfangs- und Informationspavillon zu Themen der Gesundheit, aber auch der Epidemiologie baulich formuliert werden. Der Pavillon soll dabei ausdrücklich Bezug auf die Bestandsbauten nehmen, aber dennoch als zeitgenössisches Bauwerk erkennbar sein.


Projekt 1

Nadine Eberhardt, Filip Nadrajkowski

Projekt 2

Paula Eggert, Janosch Pein

Projekt 3

Sophie Mbaye, Victor Thranow