B27b - Bauen im Bestand

Campus Industrie 4.0

Revitalisierung des ehemaligen Thyssenkrupp-Areals

Das ehemalige Thyssen-Krupp Areal erstreckt sich entlang der Ringbahn und des Kanals zwischen dem Heizkraftwerk Moabit und der Ausländerbehörde. Die Zugänglichkeit erfolgt nur über dem Friedrich-Krause-Ufer. Über dem Torfstraßensteg ist das Gelände für Fußgänger mit dem belebten Sprengelkiez verbunden.

Das vorhandene Bürogebäude ist ein viergeschossiges Backsteingebäude mit einer Eisenskelettkonstruktion. Es besteht aus einem Anfang des 20.Jahrhunderts gebauten Baukörper und aus einer Erweiterung aus den 1970ern Jahren. Im Zuge der Erweiterung wurde die Fassade des historischen Gebäudes stark verändert. Das Gebäude befindet sich in direktem Zusammenhang mit dem denkmalgeschützten Gebäude der Ausländerbehörde von Egon Eiermann, das an der südlichen Giebelseite anschließt.

Im Rahmen des studentischen Projektes ist die Bearbeitung von architektonischen Entwürfen zum Umbau und zur Erweiterung des Bürogebäudes erfolgt. Für die Gebäudeerweiterung wurden auch alternative Lösungen zum bestehenden Rahmenplan bearbeitet. Das Nutzungskonzept beinhaltete eine Auseinandersetzung mit dem Thema der aktuellen und künftigen Arbeitswelt 4.0, die innovative Raumkonzepte und Nutzungsmischung erfordert.

Projekt 1

Marie Düsberg, Alisa Winkelmann

Projekt 2

Katarina Bozic, Tamara Dieters

Projekt 3

Yin Jü Jin, Trang Phan

Projekt 4

Vivien Treptow, Florentin Grünewald

Projekt 5

Celina Schlichting, Josephine Habicht

M07a - Bauen im Bestand 2

Die Wiesenburg

Revitalisierung der Ruine als Kulturstandort

Das ehemalige Asyl für Obdachlose in der Wiesenstraße 55/59 in Berlin-Wedding ist in der Denkmalliste als „eines der eindrucksvollsten Obdachlosen-Asyle und hervorragendes Zeugnis für die Berliner Industrie- und Gesellschaftsgeschichte sowie für die bürgerlich-liberale Wohltätigkeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts“ eingetragen.

Das Ensemble besteht aus dem noch bewohnten ehemaligen Beamten-Wohnhaus, dem Männerasyl mit angrenzendem Wasserturm aus der Bauzeit 1896 sowie dem 1906 angebauten Frauenasyl. Teile der Wiesenburg werden heute von Künstlern und Gewerbetreibenden genutzt. Die Besonderheit der Wiesenburg liegt nicht nur in ihrer Nutzungsgeschichte, in ihrem architektonischen Erscheinungsbild, sondern auch in ihrem heutigen Zustand als eindrucksvoller Ruinenkomplex seit dem letzten Weltkrieg. Sie befindet sich in einer Insellage, städtebaulich eingeschlossen zwischen Panke, Ringbahn und angrenzender Bebauung.

Im Rahmen des studentischen Projektes Bauen im Bestand ist ein Konzept zur Revitalisierung der Wiesenburg erarbeitet worden mit dem Ziel, den Bestand mit seinen historischen Spuren, seiner Dichte, seinem Ruinenzustand, seine Atmosphäre zu thematisieren. Dabei sind auch Entwürfe für eine Ergänzung von Teilen des Ruinenbestandes bearbeitet worden.

Projekt 1

Hyeonho Seo, Melissa Iraz Keskin, Juliane Schröder

Projekt 2

Asena Ufakcan, Jonas Krell